Im Gegensatz zur Fläche, bei der eine von der Einsatzleitung (Polizei, Feuerwehr etc.) festgelegtes Gebiet in der Regel nach einem
oder mehreren Personen abgesucht wird und wir nicht wissen ob sich das Opfer überhaupt dort je aufgehalten hat, kennen wir bei
Personenspürhund (Mantrailer) einen bestimmten Ausgangspunkt von dem aus die zu suchende Person verschwunden ist bzw. das
letzte mal gesehen wurde. Dies kann die Wohnung des Gesuchten, ein Parkplatz an dem man dessen Fahrzeug gefunden hat, ein
von ihm verlorener Gegenstand und Ähnliches sein.
Dem Personensuchhund wird, ein dem zu Suchenden zuzuordnender Gegenstand (Kleidungsstück, Schlüsselbund etc.) unter die
Nase gehalten. Der Hund hat gelernt hierbei genau den spezifischen Geruch dieser Person aufzunehmen und zu verfolgen. Ein
ausgebildeter Personenspürhund konzentriert sich ausschließlich auf diesen spezifischen Geruchspartikel der bestimmten Person
und ist fähig diesen aus allen anderen Gerüchen herauszufiltern.
Haben wir also einen bekannten Ausgangspunkt der vermissten Person und ein Geruchsmuster, kann man mit einem
Personenspürhund das Suchgebiet gezielt einschränken und evtl. lebenswichtige Zeit sparen.
Aber auch hier sind Grenzen gesetzt, wenn z. B. die zu suchende Person irgenwo in ein Taxi steigt oder öffentliche Verkehrsmittel
nutzt. An dieser Stelle bricht dann die Verfolgung der spezifischen Geruchsspuren ab und kann leider nicht mehr weiter verfolgt
werden.
Beim Mantrail wird generell mit langer Leine und Suchgeschirr gearbeitet. Weiter Informationen erhalten SIe auch von unserer
Ausbilderin Frau Martina Stricker (s. Kontakt).
Wir sind im Katastrophenschutzkalender der Kreisverwaltung Bad Dürkheim gelistet..
Personenspürhund
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